So funktioniert Photovoltaik

Die Sonne liefert eine unvorstellbare Menge an Energie in Form von Wärme und Licht. Photovoltaik wandelt die Energie des Sonnenlichts in elektrischen Strom um, ohne dass Nebenprodukte wie Abgase, Staub oder Lärm entstehen.

Das Nutzen von Sonnenlicht anstatt Sonnenwärme bringt den großen Vorteil mit sich, dass Photovoltaikanlagen ab dem Auftreffen der ersten Sonnenstrahlen die volle Leistung bringen. Strom als Energieform macht einen Betrieb ohne Zwang zu gleichzeitigen Verbräuchen möglich – es gibt keinen Anlagenstillstand, Überschüsse werden einfach zu den aktuellen Fördertarifen an den Netzbetreiber verkauft.

Photovoltaikmodule

Photovoltaikmodule bestehen aus Solarzellen, die für die Umwandlung der Sonnenenergie in Strom sorgen. Meist ist Silizium der Hauptbestandteil der Solarzelle. Silizium wird aus Quarzsand gewonnen und macht etwa ein Viertel der Erdkruste aus. Zur Anwendung kommen eigentlich nur mehr mono- und polykristalline Zellen, welche sich bis auf leichte Abweichungen im Produktionsverfahren und den Reinheitsgraden nicht unterscheiden. Andere Technologien (z.B. Dünnschicht) werden aufgrund höherer Kosten nur mehr für Sonderanwendungen nachgefragt.

Wechselrichter

Eine Photovoltaikanlage produziert Gleichstrom. Dieser Gleichstrom wird vom Wechselrichter in Wechselstrom mit 230 Volt umgewandelt.

PV-Zähler / Strombezugszähler

Der PV-Zähler zählt die Energie, die die Photovoltaikanlage erzeugt. Ein Strombezugszähler zählt den Strom, der über das Stromnetz bezogen wird.

Anlagenüberwachung

Überwachungssysteme kontrollieren die Photovoltaikanlage automatisch und informieren detailliert über Anlagenerträge. Die Verbindung mit Telefon, PC oder Webportalen ermöglicht das Auslesen in optisch ansprechender Form.